Henry 2.0

Vor 100 Jahren verzauberte O. Henry mit seinen, in Tageszeitungen abgedruckten, Kurzgeschichten New York. Er schrieb von kränklichen Verkäuferinnen, erfolglosen Künstlern, Angestellten und Liebenden. - Und er schrieb von den wahren Abenteurern, denen, die nicht mehr zielgerichtet in fernen Ländern nach Ruhm und verborgenen Schätzen suchen, sondern in den Straßen der Stadt das Schicksal freudig begrüßen, wann auch immer es einlädt, den Alltag zu überwinden.

O. Henry´s Leser fanden sich in seinen Shortstories wieder, doch die erhofften Begegnungen untereinander, das Happy End, welches sich so viele seiner Leser wünschten, blieb aus. Angenommen, eine ähnliche Geschichte ereignete sich heute, an einem anderen Ort, könnte sie glücklicher verlaufen?

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