Über Filme

Eigentlich lege ich Wert darauf, dass im Plateau nur eigene Filme gezeigt werden. Bei diesem hier mache ich eine Ausnahme. Um es kurz zu machen: Es ist momentan trendy, Menschen mit Medikamenten zu füttern, die psychische Probleme haben. Ich halte dies für eine Fehlentwicklung, zumal nicht wenige dieser Medikamente weitere oder gar die selben Probleme verstärken, bzw. auslösen können. Abgesehen davon bin ich ein Fan von Problem-Lösung, nicht von Symptom-Behandlung. Richard Davidson ist ein bedeutender Psychologe, der es vorzieht, bei seinen Patienten Hypnose einzusetzen, anstatt sie mit Drogen abzufrühstücken. Das ist sicher nur der erste Schritt, da Menschen, die nicht mehr austicken auch bereit sein werden, tiefen-psychologische Therapien zu absolvieren. – Zumindest ist es aber kein Rückschritt. – Eine Schädigung durch Medikamente jedenfalls scheidet aus. Ich hätte Euch liebend gerne den ganzen Film an dieser Stelle geboten aber leider ist er nicht kostenfrei verfügbar. Dennoch könnt Ihr ihn vom Plateau aus leihen. Das kostet einmalige 6 Euro. Wie Ihr das anstellt, erfahrt ihr hier:

http://www.plateau-trivial.de/wp/?page_id=3096

Ich wünsche gute Unterhaltung. Aber wenigstens kann ich Euch hier schon einmal den Trailer vorspielen:

Star Trek – Into Darkness

Gestern war Premiere von Star Trek 12 – Into Darkness. Ich kam mehr oder weniger durch Zufall in den Genuss, dabei sein zu können. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dem Medienrummel, den Paramount Deutschland da veranstaltet hat, nicht wirklich viel anfangen konnte. So vertrete ich die Auffassung, dass man Leute das tun lassen sollte, was sie können. Ich bin zwar kein Sportfan, würde aber lieber einem Boxer beim Boxen oder einem Fußballspieler beim Fußball zusehen, als ein Interview zu welchem Thema auch immer mit ihnen zu hören. – Schließlich weiß ich, was ein Kopfball oder ein ordentlicher Haken mit dem Hirn des Akteurs anstellt. Wozu da noch reden? Paramount tischte unter anderem einen Extremsportler und eine Band auf, die eigentlich keinen Bezug zu Star Trek hatten. – Und auch die Beteiligten selbst, schienen nicht wirkliche Fans zu sein. Insofern hat mich das Gerede eher gelangweilt. Das restliche Publikum schien jedoch sehr erfreut, das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. Ich hatte diesem Impuls nur bei meinen persönlichen “Helden”, Oliver Kalkofe und einem Mitglied der Blood-Hound-Gang.

Dreieinhalb Stunden später wurde dann ins Kino 8 gerufen. Nach dem Passieren der Sicherheitsschleusen (Handies durften nicht mitgenommen werden), ging es dann in den Saal, wo sich die anwesenden Schauspieler noch einmal dem Publikum zeigten. Regisseur Abrams ging mir allgemein gegen meine hoch wohlgebore Hutschnur.

Nun zum Film: Ich hatte nicht wirklich große Erwartungen an den Inhalt. – Für Tiefe ist Abrams so geeignet, wie ein Fußballspieler zum Boxen. Warum der Film nicht gleich in 3D aufgenommen wurde, sondern erst in 2D, um dann in 3D konvertiert zu werden, habe ich nicht verstanden. Der Effekt hatte trotzdem mehr Tiefe als die Dialoge der Schauspieler. – Ich habe gehört, Abrams möchte zu Star Wars wechseln. Meinen Segen hat er. Vom Niveau seiner Filme passt er wirklich besser zu Micky-Mouse und Co. Dennoch hat mich Star Trek 12 positiv überrascht. Benedict Cumberbatch glänzt ja hauptsächlich in der BBC-Serie Sherlock. Dennoch hat er als Bösewicht den Film wirklich aufgewertet. -Seit Star Trek 11 wissen wir ja, dass Bösewichte nicht unbedingt clever sein müssen. – Aber es macht deutlich mehr Spaß, ihnen zuzusehen, wenn sie intelligent sind und für Ihr Handeln auch einen sinnvollen Grund haben. Apropos Star Trek 11: Als ich den Film im Kino gesehen habe, war ich vom Konzept der alternativen Zeitlinie nicht begeistert. Es wirkte auf mich nicht schlüssig. Tatsächlich ist es in Film 12 geglückt, mich mit der parallelen Zeitlinie eher zu versöhnen. Gefreut haben mich auch die Easter Eggs, die einiges gerettet haben. Dennoch bleibt der schale Beigeschmack, dass die Idee von Star Trek von den Serien wirklich wesentlich besser gezeigt wurde. – Ich trauer noch immer um Enterprise (bitte nicht mit Classics verwechseln), die nur über 4, anstatt 7 Staffeln hatte.

ein paar bilder

die ersten zwei bilder von kindheitserinnerungen, das letzte bild als kontrast dazu für das wunder, das die wahrnehmung sein kann (in voller größe des letzten bildes werden subtilitäten der wahrnehmung sichtbar – vielleicht kennt ihr ja manches davon?)

die verschwommene bildqualität von diesem automatischen slideshow programm ist aber ganzschön doof. aber man kann unten immerhin auf volle bildauflösung klicken (wenn der browser das zulässt?)

Gedanken-Gekritzel

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Irgendwie finde ich mehr Spaß an meinem iPad3 als ich erwartet hätte. Und beim sinnlosen Herumkritzeln, scheint es mir recht leicht zu fallen, meinen Gedanken nachzuhängen. So habe ich beispielsweise ein neues, wenn auch sehr “übersichtliches” Parallel-Vokabular “erdacht”. – Bisher glaubte ich, “voll schwul” und “voll Titte” aus >>Southpark<< wären jenseits aller Konkurrenz. Aber da ich in letzter Zeit wieder viele Spektrum-Blogs und Spektrum-Artikel absorbiere, scheinen diese Worte nicht mehr recht zu passen. Ich glaube, sämtliche Beiträge, die ich in früheren Zeiten einfach nur schwul gefunden hätte, sind jetzt sehr nachhaltig. Die wenigen Artikel, die ich lesen kann, ohne mir die Haare raufen zu wollen, sind nicht mehr “voll Titte”, sondern “umstritten”.- Umstritten, wie der Bericht über die Möglichkeit, radioaktiven Abfall zu bestrahlen, um ihn zu entschärfen. Oder total nachhaltig, wie die Tatsache, dass es in Deutschland irgendwann verboten wurde, Atommüll zu recyclen. Natürlich hat das Verbot nicht mehr viel mit Umweltschutz zu tun, aber selbsternannte Umweltschützer sind, so fürchte ich, allgemein zu verstrahlt als dass es ihnen auffallen würde. – Apropos völlig verstrahlt: Ich habe heute (und natürlich über Umwege) eine Meldung bekommen, die mich wirklich betroffen macht. (Schön, dass das noch geht.) Der interessante Part daran ist die Tatsache, dass mich diverse Gespenster aus grauer Vorzeit tatsächlich heute noch in meinem Handeln beeinflussen. (Erinnert mich etwas an Gravitation, die endet ja auch nie, sondern nimmt lediglich mit dem Quadrat der Entfernung ab.) Wie auch immer: Angenommen, ich hätte ein ehrliches und aufrichtiges Bedürfnis, einen Ort zu bereisen, einen Menschen zu besuchen oder einen Berg zu besteigen, und weiter angenommen, es wäre nur in einer Gruppe von Menschen möglich, würde ich es dann tun, wenn ich meine Zweifel hätte, ob der Rest der Gruppe ebenso aufrichtige Ambitionen hätte? Nein, das würde ich nicht. – Da habe ich ja noch ´mal Glück gehabt, dass ich zur Zeit kein aufrichtiges Interesse habe. Vielleicht habe ich einen Impuls, und dies dürfte wohl auf den Rest meiner hypothetischen (und sehr traurigen) Gruppe zutreffen. – Aber es wäre auch möglich, Impulse zu hinterfragen, anstatt ihnen blind, und somit völlig unreflektiert, zu folgen.  - Aufgemerkt: Auch aufrichtig gemeinte Aktivitäten können verlogen sein. Und verlogen ist hier wirklich schon genug.

 

brügge…

“Antisoziales Netzwerk sucht unbefriedigte Menschen”

Berlin, 01. Oktober 2012
Wer sich in nächster Zeit durch das Netz bewegt, könnte einige inhaltliche Überraschungen erleben. Hintergrund ist die vom Avantgarde-Netzwerk >>PLATEAU<< angekündigte "Kampagne zur Entfaltung multimedialer Schlagkraft".

Das Plateau-Projekt wurde im Jahr 1999 unter der Domain plateau-trivial.de von dem 24-jährigen Studenten und O.Henry-begeisterten Christian E. ins Leben gerufen und seitdem erweitert. C. E. kommentiert: “Der amerikanische Schriftsteller O. Henry faszinierte vor über 110 Jahren halb New York mit seinen Shortstories. Die Leute fanden sich in ihnen wieder, hofften darauf, jene romantische Erfahrungen zu machen, die Henrys Figuren erlebten; meistens jedoch erfolglos, denn die Leser fanden nicht zueinander. Mich erinnerten seine Geschichten stets an die Sehnsucht, die ich immer dann empfinde, wenn ich vor dem Lichtermeer Berlins oder einer anderen Großstadt stehe, denn das Problem ist geblieben: Wie erreicht man die Leute, nach denen man sich immer sehnte? – Menschen, die Dich wirklich emotional bewegen können? Und wenn ich schon dabei bin, wie wird man zu einem Menschen, der andere bewegt? Meine Antwort war und ist das Plateau.”

Christian E. äußerte sich gegenwärtig nicht weiter zu den Zielen und der exakten Ausrichtung der angekündigten Kampagne. Insider vermuten jedoch, dass es sich um die virale Verbreitung einer unbestimmten Anzahl von Beiträgen verschiedener, fortgeschrittener, PLATEAU-Nutzer handeln könnte, die inhaltlich die Grenzen zwischen Fiktion und Realität aufheben. Sollte sich dieser Verdacht erhärten, könnte das Plateau erneut auf der Suche nach geistreichen, kreativen und überaus intelligenten Neumitgliedern sein, die nicht jeder gesellschaftlichen Konventionen blind folgen und oft gelangweilt sind, weil sie, aus gutem Grund, mehr vom Leben erwarten.

Ein anderes Gerücht besagt, dass die “Kampagne zur Entfaltung multimedialer Schlagkraft” ein Fake sei. Ebenso bestünde das einzig wahre Ziel des Plateau darin, sich für die Verwendung übertrieben langer Relativsätze zu engagieren, wobei die PLATEAU-eigenen Foren-, Chat-, Blog-, CMS-, Wiki- und Social-Media-Anwendungen lediglich der Tarnung dienten.

Der geballte Wahnsinn…

Mal sehen, wohin dieser Wahnsinn verschickt wird!

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Über das Hinfallen und Aufstehen

Es gibt nicht viele Menschen, die mich inspirieren. Die meisten von ihnen sind schon viele Jahre tot und wären nicht einmal am Leben, hätte man sie zu Lebzeiten nicht in Kerker gesteckt, gefoltert, mundtot gemacht oder getötet.

Ich hatte mehr Glück: Mein Entschluss, in einem Keller ohne Fenster zu leben, war fast von mir. – Die Leere von Nachrichten, stupide Ansichten von Eltern oder das Aufgeben des Redens meiner Mitmenschen waren sicherlich nur der geringe Teil meiner Gründe. Allerdings erklärt das noch nicht, weshalb ich mit dieser negativen Sichtweise einen Blogeintrag schreibe. Auch hierfür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen teste ich meine neu eingerichtete Crosspost-Option. Theoretisch sollte das, was ich hier schreibe, in meinem eigenen, kleinen Netzwerk ankommen. Zum anderen möchte ich nicht zu jenen gehören, die die Fähigkeit zu reden gänzlich verlernen. Abgesehen davon erhoffe ich mir, dass sich durch das Schreiben meine Gedanken ordnen. So habe ich zum Beispiel eine Nacht zum Lesen eines neuen Buches genutzt. Es ging um die Möglichkeiten von Kindern, wenn sie nicht von ihrem Umfeld verdorben werden. – In der Theorie versteht sich.

nemis neue, T-Shirts (nerdy)

Nachdem ich meine Technik perfektionierte und mir 2 Shirts geschenkt wurden, musste ich unbedingt noch mehr haben. Ergebnis: 9 neue Shirts. – Manche Leute mögen die Aufschriften nicht komisch finden. – Aber mir gefällt es!

Und für die, die das Video gerade nicht sehen können, hier die Links zu den Shirts:

http://www.getdigital.de/products/Wanted_Dead_and_Alive

http://www.getdigital.de/products/Koffein

http://www.getdigital.de/products/Be_rational_Get_real

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http://www.getdigital.de/products/Widerstand_ist_zwecklos

http://www.amazon.de/Shirtstreet24-DOPPLER-EFFECT-Sheldon-Funshirt/dp/B0066SB83I/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1344714163&sr=8-2

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http://www.getdigital.de/products/Sei_Epsilon_kleiner_null

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Nachtrag: Habe mir noch ein zehntes gekauft:
http://www.getdigital.de/products/Koffein_Molekuel_v2

Der QR-Code des Plateau

Es gab etwas, was dem Plateau auf jeden Fall noch gefehlt hat. – Hier ist es!