Der Übergang zur Vorlesungszeit verlief reibungsloser als erwartet. Ich war sogar einigermaßen wach. Tatsächlich war ich an allen Tagen dieser Studienwoche einigermaßen wach in der Uni – zu Hause aber leider nicht mehr. Erfreulicherweise habe ich dieses Semester immer nur ab 10 Uhr Uni, was prinzipiell artgerechtes Studieren ermöglicht. Ich bin trotzdem geschafft. Mein Schlafrhythmus hat sich noch nicht normalisiert. Am Dienstag habe ich Nachtmittags geschlafen, was sich als extrem großer Fehler herausgestellt hat. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch habe ich gerade mal 3 Stunden schlafen können. Als mein Wecker um 7:30 geklingelt hat, war ich mal wieder hinreichend gequält, um mich wieder instantan im Bett zu verkriechen. Wundersamerweise bin ich dann um 8:03 aufgestanden und habe mich mit Warp 9 auf den Unitag vorbereitet – als erste Amthandlung habe ich mir natürlich einen Kaffee gemacht. Müdigkeit beherrscht aber ab jetzt wieder meinen Alltag, so dass meine Effektivität ziemlich gering ist. Verdammt, ich muss härter zu mir sein, damit ich endlich mal wieder einigermaßen leistungsfähig werde.
Allerdings darf ich es andererseits auch nicht übertreiben, da mir mein letzter Versuch mich richtig herauszufordern, mir anscheinend eine leichte Lungenentzündung oder sowas eingebracht hat… verfluchte Situation.
Aber hier nun die Fakten:
59. Tag: Samstag, 11.10.2008: 36 Punkte
60. Tag: Sonntag, 12.10.2008: 80 Punkte
61. Tag: Montag, 13.10.2008: 80 Punkte
62. Tag: Dienstag, 14.10.2008: 140 Punkte
63. Tag: Mittwoch, 15.10.2008: 65 Punkte
Im Zeitraum vom 11.10. bis zum 15.10. gesammelte Punkte: 401
Also beträgt mein aktueller Punktestand 589 Punkte!
Vielleicht liegt meine Müdigkeit aber auch daran, dass ich unmotiviert bin. Durch Motivation kann ich Müdigkeit zeitweise kompensieren. Aber woher soll ich denn meine Motivation in dieser lebensfeindlichen Gesellschaft beziehen? Vor allem, wenn ich durch Müdigkeit gehandicapt bin? Ein Teufelskreisch!
Da ich so wenig Motivation habe, beschäftigte ich mich heute hauptsächlich mit dem Buch Gotteswahn von Richard Dawkins. Nicht, dass das bei mir noch viel bewegen würde, aber irgendwie habe ich das Gefühl, die “Bibel” der Atheisten einmal gelesen haben zu sollen ^^
P.S.: Innerer Schwinehund, ich mag dich nicht. Fahr in Urlaub oder so!
