Kategorie-Archiv: Metafire’s Eigenwelt

No Panic!

Diese Woche hatte ich Stress wegen einer anonymen Beschwerde über mich wegen dem, was ich in meinen Blogs schreibe. Vor allem mein Anfangseintag auf deathrant.net scheint für große Aufregung gesorgt zu haben. Nunja, es war zumindest interessant zu erfahren, wie die Uni reagiert hat. Die Verantwortlichkeit wurde hin- und hergeschoben, bis irgendwie die Entscheidung gefunden wurde, dass ich zum Betriebsarzt gehen soll, um mir meine Unbedenklichkeit attestieren zu lassen. Da war ich dann gestern und habe mir meine Unbedenklichkeit attestieren lassen – juhu!

Eigentlich muss ich zwar mit solchen panischen Reaktionen von Leuten, die mich nicht wirklich kennen, rechnen, aber ich will nicht jedes halbe Jahr oder noch öfter wegen irgendwelchen Überreaktionen belästigt werden. Ich mein’, einmal war’s vielleicht noch lustig, aber das sollte eigentlich auch genug sein. Kommt schon, Leute! Ich bin wirklich kein agressives Tier und würde eher meinem eigenen Leben ein Ende setzen als irgendwelche sinnlosen gewalttätigen Aktionen durchzuführen, die sowieso nur die Öffentlichkeit gegen Leute wie mich (*hier jetzt bitte irgendeine beliebige Kategorisierung meiner selbst einfügen*) aufbringen würde. Ne, das ist irgendwie schlecht für die Public Relations, das Karma und das seltsame Computerspiel, das sich “Leben” nennt. Aber mir selbst muss ich natürlich auch nichts antun, denn es ist viel besser der Welt mal ordentlich verbal den Stinkefinger zu zeigen und andere so lange zu kritisieren, bis sie anfangen nachzudenken (oder agressiv werden und sich damit selber angreifbar machen). Wie viele Menschen hätten denn nicht sterben müssen, wenn sie einfach mal geredet hätten, anstatt irgendetwas Unbedachtes zu unternehmen? Ist doch wahr: Manche Menschen würden eher sterben oder morden als wirklich mal auszusprechen was sie wirklich denken – und das tun sie auch! Letzterer Satz ist eigentlich eine Modifikation eines Zitats von Bertrand Russell:

Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Also bitte keine Panik mehr schieben, okay? Ich will eigentlich, dass niemand sterben muss, aber das lässt sich momentan nur schwer erreichen. Ständig sterben irgendwelche Leute in blöden Kriegen, oder Schlachthäusern (ja, Tiere sind auch Leute!), oder an Krankheiten, oder weil sie am Leben verzweifeln. Das ist in der Tat höchst ärgerlich, aber das lässt sich nicht mit anderen Mitteln beheben als die Diplomatie zu bemühen und die Forschung voranzutreieben. Ich selber hoffe ja, dass es uns fortschrittlichere Technologie ermöglichen wird alle großen Probleme zu lösen. Natürlich ist dafür nicht nur Technologie an sich, sondern auch guter Wille erforderlich; aber es lässt sich sicher irgendwie einrichten, dass der auch vorhanden ist. Im Zweifelsfall muss ich dann eben noch mehr schreiben, reden und kritisieren.

P.S.: Es macht auch keinen Sinn, mich bei meinem Arbeitgeber anzuschwärzen, weil ich zoophil bin. Das wurde schon gemacht, und es hat nichts gebracht, außer Aufregung über die Engstirnigkeit der Beschwerdeführenden.

Deathrant.net

Nunja, wie einige hier mitbekommen haben, ging es mir in letzter Zeit nicht wirklich gut. Seitdem ich aber meinen neuen Blog auf deathrant.net habe (die Domain hab ich bei Domainfactory bestellt), geht es mir zumindest wieder ok (statt meine dunklen Gefühle in mir wachsen zu lassen, lasse ich sie einfach offensiv raus). Ich finde die ultra-düstere Ausrichtung in meinem neuen Blog passt nicht wirklich zum Plateau. Aber der eigentliche Grund für den neuen Blog ist, dass ich in der internationalen Community der Transhumanisten und auch sonst wo (aber wohl vor allem dort) mal ordentlich auf den Putz hauen will. Und das geht mit einem rein deutschsprachigen Blog naturgemäß relativ schlecht.

Ich weiß nicht wie intensiv ich diesen Blog hier weiterführen werde. Darüber habe ich mich noch nicht so viele Gedanken gemacht.

Mögen die Zukünfte uns erheben!

Diverses Zeugs

Ich mag die Wörter “divers” und “Zeugs”, und ein passender Titel will mir spontan auch nicht einfallen, und mir fällt auch kein besserer Platz ein, um meine neusten Entdeckungen abzuspeichern als dieser Blog, also los geht’s.

Vitamin D3

Eine Vitamin D3-Unterversorgung soll einem Artikel des Life Extension Magazines zu Folge ein relativ großes Gesundheitsproblem darstellen. Eine gesetzlich vorgeschriebener Zusatz in diversen Lebensmitteln wäre daher wohl wünschenswert. Liest man sich den Wikipedia Artikel zu Cholecalciferol (Vitamin D3) durch, so sieht man, dass besonders in Deutschland ein großer Bedarf daran besteht. Das Vitamin wird unter Einwirkung von Sonnenlicht gebildet, daher dürften vor allem Gothics und andere Kellerkinder daran interessiert sein, dass sie mit mehr D3 wohl gesünder leben würden.

Epigenetik

In diesem Artikel von Spektrum Direkt wird dargestellt, dass traumatische Ereignisse, bzw. eine verpfuschte Erziehung, negative Auswirkungen auf die Boten-RNA im Gehirn haben. Rein genetische Faktoren sind also längst nicht alles, da die Umwelt einen erstaunlich hohen Einfluss auf körperliche Prozesse hat.

Neurales Interface

Inzwischen ist ein Peripheriegerät für einen recht erschwinglichen Preis erhältlich, das allein durch die Steuerung der neuralen Aktivität angesprochen wird. Der Neural Impulse Actuator von OCZ kann für verschiedene Spiele verwendet werden. Anscheinend hat das Zeitalter der Gedankensteuerung gerade begonnen. In einigen Jahrzehnten werden sich die Leute über so seltsame Erscheinungen wie Tastaturen und Computermäuse wohl ziemlich wundern.

Drogen

Ich wundere mich ein wenig, dass viele von relativ harmlosen Drogen (im Vergleich z.B. zu Alkohol) wie Cannabis und LSD schwärmen, während ich bis vor kurzem nichts über Khat (siehe auch Khatstrauch) gehört habe, das nach The Lancet (siehe Artikel) die unschädlichste aller untersuchten Drogen überhaupt ist, aber eine ähnliche Wirkung wie Ecstasy hat. Hängt die Verbreitung von Drogen vielleicht hauptsächlich mit der Einfachheit ihrer Herstellung zusammen? Die Wikipedia Artikel scheinen diesen Zusammenhang ja anzudeuten:

Kath muss schnell nach dem Pflücken konsumiert werden, da er in der Regel innerhalb eines Tages vertrocknet und seine Wirkung verliert. Daher ist der Konsum auf die Länder beschränkt, in denen Kath angebaut wird.

Khat use has traditionally been confined to the regions where khat is grown, because only the fresh leaves have the desired stimulating effects. In recent years improved roads, off-road motor vehicles and air transport have increased the global distribution of this perishable commodity.

Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, sollte man sich beim Langzeitkonsum trotzdem nur auf Koffein beschränken, das noch ungefährlicher als Kath sein dürfte.

Kernfusion

Auf der letzten Sitzung des Order of Cosmic Engineers wurde erwähnt, dass der Bussard’sche Polywell Fusionsreaktor der derzeit aussichtsreichste Kandidat auf diesem Gebiet sei. Wenn wir Glück haben, könnte es schon in einigen Jahren einen gut funktionierenden Prototypen geben, der große Mengen an Energie erzeugt.

Genug Zeugs für heute. :)

Internettechnologien

Die letzten Tage habe ich mich mit Second Life (SL) beschäftigt. Grafisch ist das Programm ganz interessant. Problematisch ist aber, dass die ganzen Grafiken selbst mit High-Speed-DSL sehr lange brauchen, um geladen zu werden, so dass unschöne Wartezeiten entstehen, in denen man seine Umgebung nur in ziemlich geringer Qualität sieht. Offenbar muss das Internet noch schneller werden, um den Ansprüchen, die von SL aufgestellt werden, zu genügen.

Kurz gesagt ist SL eigentlich nur ein System audiovisueller Chatrooms und Umgebungen für audiovisuelle Präsentationen. Aber damit kann man schon eine Menge anfangen. Der Unterschied zwischen virtuellen Welten und der materiellen Welt wird allmählich geringer. Was SL aber noch fehlt, ist die Bandbreite und Qualität verschiedener Internetanwendungen, wie E-Mail Clients, Webbrowser, IRC-Clients oder Instant Messenger. Diese verschiedenen Internettechnologien sind noch lange nicht so verwoben, wie sie es sein sollten. Es gibt zwar gewisse Schnittstellen, mit dem www im Mittelpunkt, aber es ist immernoch umständlich diese zu bedienen. Was fehlt, ist ein einheitliches System, in dem all die Features der einzelnen Anwendungen, bequem und komfortabel integriert sind. So etwas könnte man dann wirklich Web 2.0 (oder meinetwegen auch 3.0) nennen.

Was ich will, ist eine 3D-Welt, in der ich jeweils nur einen einzigen Knopf drücken (oder einen einzigen Gedanken denken) muss, um E-Mails abzurufen, in Foren zu posten, im Web zu surfen, Freunden eine Instant Message zu schicken, einen Chatroom zu besuchen, ein Spiel zu spielen oder in eine 3D-Umgebung zu besuchen. Und das Ganze sollte zudem auch noch nach einer Lösung aus einem Guss aussehen, so dass ich nicht auf Features verzichten muss, die von gebräuchlichen Spezialapplikationen angeboten werden. Achja, und Open Source sollte diese 3D-Welt natürlich auch sein, sonst muss man wieder irgendwo Abstriche machen, weil die Firma, die so etwas anbieten würde, zu unflexibel ist oder zu viel Geld verlangt.

Danach sollte man dann unbeingt an total immersiven virtuellen Umgebungen arbeiten, die alle Sinne ansprechen können. Von dieser Technologie sind wir leider noch relativ weit entfernt. Primitiver Planet… ich will weg von hier ;)

State of the swamp

Wie war das nochmal mit dem Soma? Die letzten Tage bin ich darin ziemlich versumpft. Wie könnte es auch anders sein, wo ich doch die letzten Wochen kaum Sport getrieben habe und somit meine Willensausdauer sehr stark reduziert ist. Zudem ist mir am 4. März wirklich klar geworden, wie chaotisch eigentlich das Gebiert der Ethik ist. Kurz gesagt herrscht dort eigentlich völlige Beliebigkeit vor, aber das ist natürlich irgendwie unpraktisch. Eine Idealvorstellung wäre beispielsweise, wenn man mit mathematischer Präzision ein klares, vollständiges und eindeutiges ethisches System finden könnte. Schön wär’s! Ich weiß viel zu wenig darüber, wie der Geist funktioniert und was er eigentlich wirklich ist, um auch nur abschätzen zu können, ob es so eine Klarheit geben könnte. Allerdings bin ich inzwischen sehr skeptisch. Meine Suche nach einem perfekten Wertesystem, nach einer perfekten Theorie des Handelns hat mich in einem philosophischen Ödland zurückgelassen. Es muss erst mit dem nötigen Wissen über die Psyche fruchtbar gemacht werden, ehe hier überhaupt etwas zu holen ist.

Da ist es doch verständlich, wenn ich mich von dieser niederschmetternden Einsicht durch irgendwelche Flashsspiele ablenke, oder? Es erstaunt mich immer wieder mit welcher Leidenschaft ich an solche Spiele herangehe. Einerseits macht das wirklich Spaß und Freude, andererseits frustriert mich dann doch meine chronische Unfähigkeit, meinen Konsum einzuschränken. Angenehme und unangenehme Empfindungen sind nicht klar voneinander getrennt; sie überlagern sich, so dass man beide zugleich wahrnimmt; auch wenn meist das stärkere Gefühl dominiert, so dass man dieses Überlagerungsphänomen meist nicht bewusst registriert. Und würden meine unangenehmen Gefühle nicht durch ihre obsessiven angenehmen Gegenspieler übertrumpft werden, wäre ich wohl kaum so anfällig für diese Sucht.

Immerhin sind diese Spiele für mich ein zuverlässiger Quell einfacher Lebensfreude. Meine Versuche die Besessenheit, die ich bei Spielen zur Schau stelle, auf sinnvollere Tätigkeiten wie Mathematik oder Schreibversuche zu übertragen, waren leider nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Teilweise ist mir das bei der Mathematik zwar gelungen, aber längere obsessive Beschäftigung mit der Mathematik führt bei mir zu völliger geistiger Entkräftung. In diesem Zustand minimaler Willenskraft bin ich dann Versuchungen aller Art hilflos ausgeliefert, vor allem natürlich meiner Nemesis, den Computerspielen. Fast alles andere ist bei mir viel weniger stark geeignet, um meine geistigen “Batterien” (was ist das eigentlich genau? Serotonin oder was?) wieder aufzuladen als dieser spaßige Zeitvertreib. Eigentlich ist dieser Effekt ziemlich beeindruckend und darf dem geneigten Publikum nicht vorenthalten werden! Daher schiebe ich nun einen Werbeblock ein, in dem ich meine favorisierten Zeittotschläger präsentiere.

Beginn des Werbeblocks

  • Im physikalischen Knobelspiel Electric Box muss man Energie von einem Punkt eines Versuchsaufbaus zu einem anderen bringen, um zu gewinnen. Dazu stehen einem mehr oder weniger lustige Hilfsmittel wie elektrische Leitungen, Laser, Spiegel, Glühbirnen, Dampfkessel, Kühlschränke, Wasserräder, Batterien, Magnete und Roboter zur Verfügung. Während die ersten 13 offiziellen Levels relativ einfach sind und eher Einführungscharakter haben, sind die letzten zwei wirklich knifflig. Aber das wirklich tolle an diesem Spiel ist, dass man sich mit einem einfachen Editor selber Levels zusammenbasteln kann, die in einem einfachen Levelcode gespeichert werden. Hier meine Levels in der Reihenfolge, in der ich sie erstellt habe:

    1. Frenzy: {!2%#0"%0"&2.(3B+0",0#00#20#32650#60#:0#z0#=0#@
      0#A0"B0#D0+F0#G0#I0DL0#Q0#S1(T0#U09V0#W0"Y0$Z1B]2)^0#_
      0"`0.b0"g05h1+i0"j0"m1+n0#o26q16r0"s0"t0"u1+v1/w0Ax0)y0&
      ~,-%4!&)2%"/8~!2"2+(,0-45(6G7G?)@)A)I@J@K|S?T?UC}
    2. Overload: {!0#"0#$1.%0"&0"'05(3B+0#,0"-0".0500#20#50#70#
      90#;0$z0+?1+@0#B16E06F2GG26I2AJ0)K0#L0#M2%
      N15O0#P0.Q2/S0"T0"V0#W0#Y0+Z0"]1G^0)_
      1Gb16d0#i0Dk22l0"m0"q14r0&t0"~+-).$"%.$%
      2~!(")#)+(,)-.52627.?0@0A2I+J@K|S9T?U/}
    3. Electromagnetic: {"0$%19&1D'0"(0$)2%,0#/0?;0?z3|=0#?2)
      F0#G0AI2DK0"L0|N2DS0#U0?W0$]0#`0"a0|
      d0?g0"h1Di1Dj1Dk0"n0?o2|q1&r0)y0(~#%-~
      !0"0#0+0,)-95@6(79?@@@A@I@J@K@S?T?U?}
    4. Working Harder: {!2&$0$%0"(0/)0#-2).0#/0$00"10(20"30#
      80#z09=0#?0"@1)A0#C0$D0"E0"F0"I0$K0#
      M0.N0$O0"Q2|S22T0"U0"V0"W0"Y2.[0#]0#
      _1.`0"a0"b0(c0#e2)g0#h2+i0$j0"k0"m0#n0"q1%
      r0"w0"~-9/52.!-%(%2%~!C"C#C+C,C-C5C6C70?
      /@/A6I@JDKAS?TB}

    All diese Levels dürften ziemlich herausfordernd sein. Bei Working Harder muss man eigentlich einen Bug ausnutzen, um ans Ziel zu kommen: Nachdem ein Magnet ein Objekt angezogen hat, kann es von einem Roboter wegbewegt werden, auch wenn der Magnet noch Strom hat.

  • Wohl kein anderes Flashgame verbindet Kreativität, Humor und Multiplayer-Wettbewerb so interssant wie Farragomate. Innerhalb von 60 Sekunden muss man aus einier Anzahl zufällig generierter Wörter kurze Sätze zusammenbasteln. Am Ende jeder Runde darf man dann für den besten Satz seiner Mitspieler abstimmen. Für seinen eigenen Satz darf man natürlich nicht abstimmen. Am Ende gewinnt nach 10 Runden derjenige Spieler, der die meisten Stimmen gesammelt hat. Aber eigentlich geht es hier nicht um’s Gewinnen, sondern um den immensen Unterhaltungswert des Spiels.
  • Auf der Communityseite Gaia Online gibt es ein Spiel mit dem lustigen Namen “zOMG!”, in dem man mit magischen Ringen gegen zum Leben erwachte Gegenstände kämpfen muss – am besten in Teams von bis zu 6 Spielern. Der eigentliche Witz an dem Spiel ist allerdings, dass dieses Spiel in die Communityseite so eingebunden ist, dass man den Avatar, den man in dieser Community hat, auch im Spiel verwendet. In der zentralen Stadt von “zOMG!” herrscht daher permanente Faschingsstimmung. Das Gold, das man im Spiel verdient, kann man dazu verwenden Kleidung und andere Gegenstände zu kaufen, mit welchen man seinen Avatar schmücken kann. Wie mein eigener Avatar momentan aussieht, kann man auf meiner Gaia Profilseite sehen.

Ende des Werbeblocks

Im Prinzip weiß ich inzwischen, was mir aus meinem Sumpf raushelfen könnte. Yoga und Neurologie. Dürfte dabei helfen meinen Körper fit zu halten und meinen Geist zu verstehen. Nur bin ich momentan nicht besonders motiviert mit meinen Rettungsversuchen richtig anzufangen. Dafür stecke ich momentan eben zu tief in meinem Sumpf drin. Ist ja so schön bequem hier.

Mögen die Zukünfte mich endlich mal erheben!

Brave New World

Was unterscheidet die heutige Welt eigentlich noch von der berühmten Zukunftsvision von Aldous Huxley? In Deutschland werden die Menschen schon heute mehr oder weniger in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Alphas sind die Menschen mit Hochschulabschluss, die Betas diejenigen mit Abitur, die Gammas haben nur den Realschulabschluss, als Delta hat man einen Hauptschulabschluss, und wer den auch nicht hat, ist eben ein Epsilon. Biotechnologische Manipulation und Konditionierung ist für die Prädestination gar nicht nötig, die “Kasten” bleiben heute schon weitgehend unter sich und vererben ihre Zugehörigkeit an die nächste Generation hinreichend zuverlässig.

Heute gibt es zwar noch so etwas wie Demokratie, aber fragt sich nur wie lange noch. Wenn sich die Demokratie nicht schnell erneuert, wird sie bald von EU-Bürokratismus und globalisiertem Wirtschaftslobbyismus aufgefressen. Von da an bis zu den 10 Weltherrschern ist es kein allzu großer Schritt mehr. Wie man die Bevölkerung manipuliert, wissen die Medien heutzutage sowieso schon gut genug.

Auch heute schon gilt der Konsum als A und O. Oder besser gesagt: Immernoch. Was sollen Abwrackprämien denn anders sein als die Verherrlichung des Konsums als neue Religion? Statt das Wirtschaftssystem mal zu überdenken, fordert man einfach mal noch mehr von demselben. Gute Idee! Kritik könnte ja die soziale Ordnung gefährden!

Was fehlt noch? Achja, das gute Soma, das alle verbleibenden Probleme vergessen hilft. Na, das haben wir in Form von Computerspielen, MMORPGs und virtuellen Welten wie World of Warcraft und Second Life doch auch schon! Bedauerlicherweise habe ich in letzter Zeit zu viel von diesem Zeug eingenommen, was an einem Teufelskreis liegt, den ich hier nicht explizit ansprechen will.

So schlimm ist Brave New World doch gar eigentlich nicht! Verglichen mit vielen heutigen Mißständen ist es ehrlich gesagt schwer zu entscheiden, was wirklich schlimmer ist. Ein Kriterium gibt es aber, das klar sagt, dass wir in gewisser Weise doch noch in einer besseren Welt leben. In unserer Welt sind fundamentale Verbesserungen, freie Evolution und dynamische Revolutionen noch ernsthaft denkbar und prinzipiell möglich – wenn nicht gar notwendig. Das wirklich Furchtbare an totalitären Systemen ist ja gerade, dass sie solche Dynamiken effektiv unterdrücken.

Mögen die Zukünfte uns erheben!

Angst ist die letzte Kraft

Angst ist die letzte Kraft, die uns vom Himmel trennt und in der Hölle festhält. Müssten wir keine Angst haben, wären wir frei. Frei das zu tun, was wir wirklich wollen und nicht nur das, was für uns in einer Welt voller Angst möglich ist. Es ist die Angst welche die heutige Weltordnung aufrecht erhält. Angst vor Terrorismus, Angst vor der Staatsgewalt, Angst vor gesellschaftlicher Repression, Angst vor der Zukunft, Angst vor Neuem, Angst vor der Mittellosigkeit, Angst vor dem Unbekannten, Angst vor der eigenen inneren Leere, Angst, all das was einem noch ein Stückchen Sicherheit zu bieten scheint zu verlieren. Deshalb werden fast alle zu Mitläufern. Wenn man sonst nichts mehr hat, hat man noch die anderen, die bei demselben Wahnsinn mitmachen. Eigene Verantwortung wird abgelehnt und auf die Masse, die “Gesellschaft” oder den Staat abgewälzt. Denn wer eigene Verantwortung übernimmt, der begibt sich in Gefahr. Und das macht Angst. Und Angst will man nicht haben, aber man hat zu viel Angst, um die Angst zu überwinden.

Angst macht Kriege möglich. Um den Soldaten zu “moralisieren” wird ihm Angst vor dem aus der Reihe scheren und der Befehlsverweigerung eingebläut. Damit die Bevölkerung den Krieg befürwortet, wird ihr Angst vor dem vermeintlichen “Feind” eingeflöst. Und wenn einmal eine Mehrheit dafür ist, hat die Minderheit Angst sich gegen den Wahnsinn der Mehrheit auszusprechen – sie könnte sich ja bei der Mehrheit sehr unbeliebt machen.

Angst verfestigt die alte Ordnung. Wer Angst hat, der bewegt sich nicht weiter und bleibt in alten gesellschaftlichen Konstrukten, autoritäten Organisationsformen und versteiften Weltbildern gefangen. Wären die organisierten Religionen sonst noch so mächtig? Hätte der Staat sonst einen so gewaltigen Einfluss auf unser aller Leben erhalten? Würden wir sonst noch in einer Wirtschaftsform festsitzen, von der es offenbar wird, dass sie nicht mehr funktioniert? Müssten die Zoophilen sich sonst noch verstecken?

Die Angst durchdringt unser ganzes gesellschaftliches Leben, aber dieser Umstand wird massivst verdrängt. Es wird geleugnet, dass wir ständig Angst haben oder auch nur ängstlich sind. Das will doch niemand wahr haben. Aber es ist leider die traurige Wahrheit. Warum sind die meisten Menschen eigentlich noch keine Vegetarier? Vielleicht haben sie einfach nur Angst. Angst sich ohne Fleisch nicht mehr gesund zu ernähren. Angst auf etwas verzichten zu müssen. Angst etwas zu verändern; sich selbst verändern zu müssen. Angst vor dem Gewissenskonflikt, wenn er nicht mehr in die hintersten Ecken des Geistes abgeschoben wird. Angst nicht mehr zur Mehrheit zu gehören und sich angeblich rechtfertigen zu müssen. Dabei muss die Mehrheit der Fleischesser sich doch rechtfertige! Doch dafür reichen ihr die schlechtesten Argumente, einfach weil die Mehrheit sie akzeptiert. Weil sie Angsthasen sind, essen sie weiterhin Fleisch. Weil sie sich fürchten, werden sie nicht zu Veganern. Lieber zerstören sie die Welt als ihrer eigenen Angst ins Gesicht zu sehen.

Angst erstickt. Angst paralysiert. Angst tötet. Angst sorgt dafür, dass wir nicht nur in der Hölle bleiben, sondern selbst zu Wächtern der Hölle werden und diejenigen bekämpfen, die unsere Welt in einen Himmel für alle verwandeln wollen. Nur die Angst kann erklären, wie Menschen sich dazu hinreißen lassen, bei den abscheulichsten Gräueltaten mitzumachen. Nur wer seine Angst überwinden kann, hat das Potenzial dazu ein wirklich guter Mensch zu werden. Nicht einmal die Angst vor dem Gefängnis darf einem wahrhaft gutem Menschen im Wege stehen. Mahatma Gandhi hat diesen Weg vorgelebt und der Menschheit ein unschätzbar wertvolles Zitat hinterlassen: “Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.” (sinngemäß – von diesem Zitat gibt es unzählige Variationen)

Auch ich neige noch dazu Angst zu haben oder ängstlich zu sein, auch wenn ich es mir oft nicht eingestehen will. Niemand ist perfekt. Aber immerhin habe ich meine Angst zumindest so weit abgebaut, dass ich diesen Blog schreiben konnte. Wieso habe ich aber überhaupt damit angefangen? Aus Angst davor, dass meine Gedanken in Vergessenheit geraten? Vielleicht war das ja eine meiner Motivationsquellen. Nicht in jedem Fall muss Angst negative Folgen haben. Manchmal schützt sie uns vor allzu großen Fehlern. Aber allzu oft hindert sie uns daran, so zu leben als lebten wir wahrlich in Freiheit.

Mögen die Zukünfte uns erheben und unsere Ängste Lügen strafen!

Symbiotische Synthese

Vor etwa einer Woche hatte ich folgenden Traum: Ich war an der Uni in der Vorlesung über Harmonische Analysis, welche von Professor Schätzle gehalten wird. Da habe ich tatsächlich wirklich alles verstanden; sogar einen mathematischen Beweis, der über 3 Seiten ging! Na wenn das möglich ist, dann ist wohl alles möglich! Auf dem Rückweg nach Hause habe ich Werbeaktionen von Unternehmen beobachten können, welche den Regenwald abholzen, sich aber ein ganz neues innovatives Umweltschutzkonzept ausgedacht haben: Sie vernichten den Regenwald noch schneller, behaupten aber, dies sei eine geniale Strategie, um die Umwelt zu schützen. Seltsamerweise habe ich gefühlt, dass die meisten Menschen auf diesen platten Trick hereinfallen. Etwas später muss ich wohl die Auswirkungen eines “Tierrechts-Obamas” in Deutschland mitbekommen haben: Auf einmal sind alle Tiere frei in der Gegend herumgelaufen.

Zufälligerweise habe ich dadurch einen netten Hengst kennengelernt, den ich zu mir nach Hause einladen wollte. Allerdings habe ich sehr lange vergeblich nach meiner Wohnung gesucht, bis mir aufgefallen ist, dass alle Häuser irgendwie anders als sonst aussehen. Die Erklärung lag auf der Hand: Ich muss aus Versehen durch ein Wurmloch in ein Paralleluniversum gelangt sein (lag das vielleicht daran, dass ich die Mathevorlesung verstanden habe?). Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen sind die Tiere in diesem Paralleluniversum immer klüger geworden.

Szenenwechsel. Ich war auf einer Feier meines Familienkreises, wo mir auf freudigste Weise mitgeteilt wurde, dass ich schwanger sei und den ersten Mensch-Pferd-Hybriden dieses Paralleluniversums zur Welt bringen soll. Etwas überrascht empörte ich mich darüber, wieso ausgerechnet ich diese Rolle spielen soll, wenn mein pferdlicher Lebenspartner dafür physisch doch viel besser geeignet wäre. Schnell darauf kam mir aber der Gedanke wie selten man im Apeiron eine solche Gelegenheit bekommt und dass ich mich lieber darüber freuen sollte. Immerhin bin ich für jeden ungewöhnlichen Spaß zu haben – in welchem Paralleluniversum auch immer.

Lustigerweise kam an diesem Morgen – kurz nachdem ich wieder aufgewacht bin – eine Reportage über die Schwangerschaft im Fernsehen. Da dachte ich mir, dass das Universum einen wirklich seltsamen Sinn für Humor haben muss.

In gewisser Weise kam dieser Traum nicht von ungefähr. Tatsächlich strebe ich für die Zukunft die Vereinigung von Mensch und Tier an. Natürlich nicht durch Hybridenerzeugung, sondern durch Neuralimplantate, welche eine Form telepathischer Kommunikation ermöglichen, und durch den Upload von Mensch und Tier, sowie die anschließende Geistesverschmelzung. Normalerweise fallen solche technologischen Visionen unter die Begriffe Trans- und Posthumanismus, aber für meine Zwecke sollte ich wohl eher von Trans- und Postanimalismus schreiben.

Nur noch wenige Jahrzehnte und diese Wunder werden hofentlich durch die technologische Singularität möglich. Und nicht nur das. In letzter Zeit ist mir klar geworden, dass ich eigentlich viel lieber einen Pferdekörper hätte. Mein neues langfristiges Ziel ist es also, meinen Geist in einen – möglicherweise synthetisch hergestellten – Pferdekörper zu transferieren. Diese Aussicht hat mir kürzlich zu neuer Lebensfreude verholfen. :)

Zeit für einen Werbeblock:

  1. Vor kurzem hat in Berlin das erste vegane Gourmet-Restuarant seine Pforten geöffnet: Das La Mano Verde. Welch glücklicher Umstand! Im Plateau ging der Gedanke ein solches Restaurant zu eröffnen seit einer Weile herum. Natürlich wurde aus Geld- und Kompetenzmangel nichts daraus.
  2. Bio Kräuterlikör der Marke Hohenlander schmeckt übrigens viel besser als Jägermeister!
  3. Endlich habe ich eine Organisation von Leuten gefunden, welche ähnlich krasse Zukunftsvisionen wie ich selber im Sinn haben: Der Order of Cosmic Engineers. Als “Humanity’s First ‘UNreligion of Science’ ” wollen die Cosmic Engineers mit fortschrittlicher Technologie das Universum zum Leben erwecken und es zu einem in jedem Sinne fantastischen Ort machen. Wurde ja auch langsam Zeit, dass sich die großen Visionäre zusammenfinden, um über das Schicksal des Universums zu debattieren! Da ich bekanntlich kein wirklicher Optimist bin, ist es eher meine Priorität herauszufinden, wie verhindert werden kann, dass die technologische Singularität nicht zur singulären Katastrophe für alles Leben wird. Aber was mit dem Universum danach gemacht werden soll, ist immerhin auch eine recht wichtige und interessante Fragestellung. Eins ist wohl klar: Unser Universum muss schöner werden! :)

Mögen die Zukünfte uns erheben!

Jägermeisterpferd

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich mich nur dann annähernd als normaler Mensch fühle, wenn ich sturzbesoffen bin? Nein? dafür jetzt aber! Jägermeister ist zu süß, ich würde davon abraten (vor allem mir)! Für nen ordentlichen Rausch, tut’s aber auf jeden Fall. Heute ist mir dabei klar geworden, dass ich irgendwie zu sehr Pferd bin, um allein durch zwischenmenschliche Beziehungen glücklich werden zu können. Schade eigentlich. Andererseits aber auch praktisch, weil das die Bandbreite meiner Optionen einschränkt und ich mich daher nicht mehr zwischen so vielen entscheiden muss.

Mir ist andererseits schon irgendwie klar, dass die Transhumanisten und insbesondere die Singularitarians meinem geistigen Millieu entsprechen, aber was nützt mir ein kompatibles Millieu, wenn deren Vertreter beliebig weit weg von mir lokalisiert sind und außerdem einer Spezies angehören, die bei mir viele Antipathiepunkte gesammelt hat? Tja, mein Leben ist… äh… interessant *g* Genau das! Nur an manchen Tagen ist mein Energieniveau eben verdammt niedrig und ich bin versucht in meine alte Computerspielesucht zurückzufallen. Dann denke ich, dass das doch ein rettender Anker wäre, aber so tief will ich nicht mehr fallen. Das wäre für mich wie völliges bewegungsloses am Boden liegen. Nein, das muss wirklich nicht mehr sein. Lieber bewege ich mir erst einmal durch die Vielfalt der hochprozentigen Alkoholika. Und was danach? Ich hoffe danach werde ich geistig so weit gereift sein, dass ich keine derartigen synthetischen Psychomanipulationen mehr nötig haben werde.

Was wieder frischen Wind in mein Leben bringt, ist meine neue Storykonzeptidee für “Trans-Beyond”. Allerdings ist dieses Projekt offiziell geheim, weswegen ich nur Insidern genaueres darüber erzähle. Irgendwie bin ich nicht so der Geist für Geheimniskrämerei, aber ich probier’s einfach mal aus. Wird sowieso irgendwie schiefgehen. Die interessante Frage ist allerdings: wie?

Abzählbare Grüße
Euer durchgeknallter zoophiler Singularitarian. ;)

Technowelt

Selbst unter Transhumanisten ist die Idee der technologischen Singularität stark umstritten. Einfach gesagt, glaubt nur eine Minderheit daran, dass sich in einigen Jahrzehnten unsere Welt so radikal verändert haben wird, dass Krankheiten, Tod und Armut besiegt und künstliche Intelligenzen allgegenwärtig sein werden. Vielleicht klingt das nur zu unglaubwürdig. Ich sag euch mal, was vor 30 Jahren absolut unglaubwürdig geklungen hätte:

We are the Nokia
“Dieses kleine Gerät, das ich hier in der Hand halte, ist ein handliches tragbares Telefon. Aber es ist nicht nur ein Telefon, mit dem ich von praktisch überall jedes andere Telefon, ob tragbar oder nicht, anrufen kann, sondern ich kann damit auch Fotos und Videos machen. Diese digitalen (!) Fotos haben eine Auflösung von 1600 mal 1200 Bildpunkten und werden als Dateien auf einer winzigen Karte gespeichert, auf welche mehr als 2 Milliarden Byte Daten passen. Dabei ist diese Speicherkarte so winzig, dass ich für sie einen Adaper benötige, der mehr als doppelt so groß ist wie die Karte selbst, aber immernoch zehn mal kleiner als eine normale Kassette, damit ich die Karte in mein Lesegerät meines privaten Computers stecken kann.

Mein tragbares Telefon hat auch ein eingebautes Radio, so dass ich mit Kopfhörern überall Radiosendern lauschen kann. Wenn mir die Radiosender nicht gefallen, kann ich auch Musikdateien auf meine Speicherkarte laden und mir diese dann anhören. Solche Musikdateien findet man in einem weltumspannenden Computernetzwerk, mit welchem mein privater Heimcomputer über einen Anschluss verbunden ist, welcher eine Übertragungsrate von über 2 Millionen Byte pro Sekunde zulässt.

In mein Telefon habe ich die mir bekannten Telefonnummern meiner Freunde eingespeichert. Will ich jemanden anrufen, muss ich nur auf einen Knopf drücken und den Namen derjenigen Person aussprechen, worauf sofort die passende Telefonnummer gewählt wird. Solche tragbaren Telefone sind so weit verbreitet und so vielseitig anwendbar, dass viele Leute inzwischen sogar auf Armbanduhren verzichten, weil die aktuelle Uhrzeit ebenso wie das aktuelle Datum auf einem Bildschirm ihres tragbaren Telefons angezeigt wird. Einfache Rechenaufgaben lösen können solche Telefone sowieso und Computerspiele lassen sich damit ebenfalls spielen. Natürlich haben moderne Telefone auch eine kabellose Verbindung zum weltumspannenden Computernetzwerk, obgleich sie dafür nicht so sehr geeignet sind wie übliche Heimcomputer.

Wenn du jetzt glaubst, dass sich nur Reiche ein derart phantastisches Gerät leisten können, dann irrst du dich da gewaltig. Tragbare Telefone kann man für einen Preis erwerben, für den man nicht einmal eine Tasse Kaffee bekommt. Solche Billigangebote haben nur den Nachteil, dass hohe Gesprächskosten und monatliche Gebühren anfallen. Ich arbeite als studentische Hilfskraft an der Universität – nur etwa 12 Stunden die Woche – und konnte mein Telefon für etwa ein Viertel meines Monatsgehalts erwerben. Dabei kann ich auf monatliche Gebühren verzichten und zahle pro Gesprächsstunde weniger als ich in einer Arbeitsstunde verdiene.”

Tja, wer hätte mir im Jahr 1979 so eine Science Fiction Geschichte abgekauft? Na? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Zu dieser Zeit war ich noch nicht einmal geboren. In diesem Jahr gab es aber weder Commodore 64 noch Amiga Computer. Diese kamen erst einige Jahre später auf den Markt. Offenbar wird Computerhardware immer leistungsfähiger und dabei auch noch immer billiger. Was für Computer werden wir in 30 Jahren beistzen? Was werden unsere Handys bis dahin alles machen können? Ich vermute, sie werden mindestens so intelligent sein wie die normalen Menschen von heute. Vielleicht werden dann nicht mehr Menschen ihre Handys, sondern Handys ihre Menschen aussuchen.

Was ich eigentlich sagen wollte: Mein bisheriges Handy war schon im Jahr 2000 auf dem Markt und ist damit inzwischen völlig veraltet. Daher habe ich mir das Nokia 6300 gekauft und benutze nun eine SIM-Karte von Congstar. Wer meine neue Handynummer haben will, kann mich per Mail, ICQ oder anderweitig kontaktieren.

Habt ihr übrigens schon mitbekommen, dass inzwischen sogar die ansonsten so technoabstinenten Amish Handys benutzen? Natürlich nur alte Modelle, aber immerhin.